Samstag, 17. April 2010

Die Zeit zwischen Silvester und Ostern

Hallo,


Nur ganz kurz... in der Zeit war eigentlich nicht viel los. Die Uni ist in 4 Wochen vorbei, dass heißt ich war mittem im Semester in dieser Zeit.
Die Wochenenden war ich dann Schi fahren oder klettern.
Schi fahren in Missoula's Schigebiet und an der Grenze zu Idaho im Schigebiet Lost Trail.
Klettern ging es an den Granitfels Spirerock bei Butte, Montana und in den Kootenai Canyon gleich hier in Missoula.
Um Missoula gibt es einfach immer viele Dinge zu entdecken...

Zwischen Silvester und Ostern

Sonntag, 4. April 2010

Spring Break Field Trip

Utah - Colorado - New Mexico - Wyoming - Montana

Endlich, es ging wieder auf Exkursion!
Samstagmorgen um 5:30 am war Treffpunkt vor dem Geo-Institut, das Gepäck kam auf den Truck von Tim und die Studenten wurden in 3 Kleinbussen und einem Auto verteilt.
Für den ersten Tag standen 15 Stunden Autofahrt auf dem Programm, Juhuuu!
Wir sind nach Green River in Utah gefahren um dort die erste Nacht in unseren Zelten zu verbringen. Viel Geologie gab es an dem Tag noch nicht. Am nächsten Morgen ging es dann gleich weiter. Der Plan war bis nach New Mexico zu kommen aber diesmal mit ein paar Stopps – daraus wurde leider nichts. Also, noch mal 12 Stunden Autofahrt und dann war es schon wieder dunkel als wir in New Mexico auf dem Campingplatz angekommen sind. Zelte aufbauen und im Dunkeln kochen und schnell ein Lagerfeuer damit wir nicht erfrieren.
Jeden Morgen waren die Zelte gefroren und tagsüber war es so warm, dass es hieß „don’t forget your suncream, sun glasses and enough to drink“!
Dachte mir  ich schreibe jetzt in Englisch weiter, da ja auch auf der Exkursion (fast) nur englisch gesprochen wurde.
So, we went to Utah and further to New Mexico where we spent 4 days. On the way back we went through Colorado, Wyoming and through Billings, Montana. All in all we covered 3,000 miles in eight days!!

Our first stop was Green River in Utah where we studied the Book Cliffs- Cretaceous Interior Seaway cliff forming sandstone similar to the sandstones (Eagle Formation) in Billings where I spent my first field trip in the United States last summer.
Our next stop was the Bandelier National Monument where we spent two days camping. We hiked through the Frijoles Canyon and down to Rio Grande. Along the trail we walked down through the sequence of different volcanic activities. Volcanic ash from different time periods and different directions are lying over each other and form the Frijoles Canyon. Rhyolitic Tuff in felsic colours above olivine basalt in greenish black and as we hiked further down red brown layered sediments appeared along the canyon. These sediments are formed through a lake a couple million years ago. This lake was formed several times through the different lava flows which stopped the river from flowing and a big lake rose.
We got a few hours to roam around the area (national monument) ourselves to experience the Pueblo history in the form of ancient cliff dwellings.

From Bandelier we went further south through the Rio Grande Rift where we got to hike down to the confluence of the Red River and the Rio Grande River. Two geologists from the USGS (US Geologic Survey) showed as two days the different kinds of volcanoes around the Rio Grande Rift and which kind of lava we can find in the rift. They also let us know more about their actual field experience and discoveries.
On this trip I got to know the next three IFG students from Missoula. They all come next semster to Potsdam and we will have the opportunity to study another year together. So, we started talking in German after a while and that's why I mentioned earlier that on the trip we alomost spoke only in English.

From here our journey started northwards towards Montana. We drove through the desert with a heavy snow storm and 10 miles we were in the middle of the best summer weather. The nights were bitterly cold and the days up to 30 °C. In Colorado we stopped off at the Great Sand Dunes National Park near Alamosa, here we got to see aeolian processes in action. All different kinds of sand dunes are formed in this area. We hiked the great sand dunes and got to experience hurricane wind speeds at the summit. But the most fun was to run down the sand dunes. I still have sand in my backpack but it was great! 
Our last stop was in Billings, Montana where Jörn told us more about his thesis work. Billings is surrounded by a big mass of sandstone which was formed by the change of regression and transgression from the sea level. We revisited some of the locations we saw last summer, I was impressed how much I still know about this area and how much I understood in my first week in the United States.

Know the semester is almost finished. I have the last exams in May and the last papers are due in 2 weeks. I am looking forward to spend 4 weeks after the semester in the field to map the area around Dillon, Montana. But I am also sad to leave Missoula and to know that the two semesters at the university are over. It is nice to spend more time in the United States for travelling and than, in August I will be back in Germany.
Also, ich werde mich ganz bald wieder melden und meine Abenteuer mit euch teilen. Mitte Mai geht es nach Dillon ins Gelände und ihr werdet immer aktuell mitbekommen was ich die 4 Wochen dort treibe. Wie die geologischen Karten entstehen und wie sie dann fertig aussehen.

Bis bald
Amelie

Bilder - Spring Break Field Trip

Montag, 25. Januar 2010

Last Semester - Christmas - Seattle - Canada - Snow Adventure

Das erste Semester hier ist vorbei alle Studenten sind aus Missoula geflohen um Weihnachten und Silvester mit Eltern und Freunden zu feiern.
Die Stadt war leer gefegt und in den Bars eine ruhige, seltsame Stimmung.
Doch letzte Woche hat es wieder angefangen in der Stadt zu leben. Die Studenten kommen zurück und heute ist es soweit, das nächste Semester beginnt.

Wir, die IFG'ler (4 aus Irland und Ich)haben es uns über Weihnachten gemütlich gemacht und sind dann gleich danach nach Seattle und Canada aufgebrochen. Silvester haben wir auf Vancouver Island in Victoria verbracht.

Weihnachten war bunt und anders ...



Da in den Semesterferien und hier auch besonders im Winter nicht so viele Exkursionen sind kann ich euch in diesem Bericht auch nichts Neues von der Geologie in den Rocky Mountains erzählen. Doch ihr werden ganz bald wieder Berichte finden, denn im März geht es für 10 Tage nach New Mexiko. Außerdem soll es in den Yellowstone National Park gehen und im Sommer gibt es dann eine 4-wöchige Exkursion in der nähe von Dillon, Montana.


Es gibt aber immer etwas in Missoula oder in der Umgebung zu tun.

Wenn ich zurzeit nicht über Geologie schreiben kann, dann eben über Seattle und Canada und was man auf dem Weg dorthin alles sehen und erleben kann.
Die Fahrt nach Seattle dauert ca. 7-8 Stunden. Den ersten Stopp haben wir in Spokane gemacht, dort gibt es in der Innenstadt die Spokane falls anzuschauen. Eine Reihe von Wasserfällen die man über Brücken und Wege entlang des Flusses erkunden kann.
Danach ging es weiter durch die Rocky Mountains und ins Flachland in Washington.
Wenn man dann ca.100 mi (ca. 160km) von Seattle entfernt ist, werden die Straßen breiter und der zwei bis vierspurige Highway wird zu einer Art zehnspurigen Autobahn.
Doch ohne Regeln, alle überholen wie sie wollen, von links von rechts von überall.
Ich hab zum ersten Mal das Gefühl gehabt ich bleibe lieber auf einer Spur und fahre einfach gerade aus ohne links und rechts zu schauen. Es hat funktioniert. Wir sind in Seattle angekommen. Wir haben uns dann gleich Seattle bei Nacht angeschaut und sind am nächsten Morgen los zum Kunstmuseum, dem berühmten Fischmarkt, dem ersten Starbucks Store, der Space Needle, dem Musikmuseum etc.
Die Hochhäuser sind einfach beeindruckend, die Spiegelungen in den großen Glasgebäuden zeigen verstecke Hochhäuser die man sonst nicht sehen würde…

Außerdem ging es von Seattle noch in den Olympic National Park und von dort weiter nach Victoria.
Es hat die ganze Zeit geregnet, die Straßen im National Park waren überflutet und gesperrt sodass wir nicht so weit in den Park fahren konnten, aber man hat auf jeden Fall den richtigen Eindruck davon bekommen.
Victoria ist vor allem für die Touristen gemacht. Ein Souvenir Shop nach dem anderen, und Silvester war eher ruhig und die Straßen leer.
Hatten ein bisschen mehr von den Kanadiern erwartet, doch es war schön!
Auch hier haben wir einen Tag das Touristenprogramm durchgezogen und sind dann aber den nächsten Tag an die Ostseite der Insel gelaufen und an der Küste zurück. Einfach genial!

Nach den paar Tagen in Canada ging es dann auch schon wieder zurück nach Missoula.

Für mich haben die Wintersession Kurse gleich montags angefangen und ich war nach ein paar Tage wieder in meinem Uni-Alltag.
Doch am Wochenende ging es trotzdem zum Schifahren in das Schigebiet hier in Missoula und die Woche darauf in eine kleine Hütte bei Lincoln für 3 Tage.
Wir hatten super Wetter und Pulverschnee! Waren 2 Tage mit Schneeschuhen unterwegs und einen Tag Langlaufen.
Ihr seht also, hier kann es einem nie langweilig werden. Heute hat es auch schon wieder geschneit und mich zieht es schon wieder in die Berge und in den Schnee!


Für alle die sich noch in dieser Woche für das Austauschprogramm Internation Field Geosciences bewerben und für die, die es vielleicht schon getan haben,

Ihr könnt euch darauf freuen! Es ist genial!

Weihnachten      
Seattle-Canada      
Schnee - Schifahren - Schneeschuhwandern - Langlaufen

Montag, 14. Dezember 2009

Fall Semester 2009

Fall Semester

Das Semester ist vorbei, heute Morgen noch die letzte Klausur geschrieben, die Ferien haben angefangen. Pünktlich zum Beginn hat es auch angefangen zu schneien und es schneit und schneit seit 2 Tagen.
Wir haben jetzt so an die 40 cm Schnee und die Lifte im Skigebiet hier in Missoula – „Snowbowl“ - sind seit dem Wochenende offen. Bald geht es auch für mich los zum Skifahren, Schneeschuhwandern, Schlittenfahren… oh, wie ich mich freue!!!

Ich hatte ein spannendes und eher weniger stressiges Semester mit vielen Exkursionen, Hausaufgaben, Texten und Klausuren. Ich hab die (ganze) Geologie um Missoula und den Rocky Mountains kennengelernt und bin einfach nur fasziniert. Da kann man sich jetzt schon auf das nächste Semester und die Exkursionen freuen! Es soll an Ostern nach New Mexiko für 10 Tage gehen, eine Exkursion wird in Glacier National Park gehen und im Juni dann für 4 Wochen irgendwo in die Berge. Das hört sich doch alles echt gut an, oder?

Weihnachten kommt immer näher und die Häuser hier in Missoula werden immer bunter.
Blinkende Tannenbäume in Rosa, Blau, Grün, Gelb, Rot, Lila und Orange stehen in den Vorgärten und daneben ein leuchtender Weihnachtsmann, Maria und Joseph sowie ein Rentier und ein Schneemann. In den Einkaufsläden stehen die Plastikbäume zum Verkauf bereit… die Regale werden immer voller mit Weihnachtsdekoration, duftenden Kerzen etc. Und ich, renne durch Missoula um eine Kerze ohne Duft zu finden, Lichterketten die nicht blinken und vielleicht sogar Weihnachtsdekoration die nicht leuchtet, glimmert und glitzert. Aber das ist alles nicht so einfach!
Doch ich hab es geschafft, jetzt fehlen nur noch die Baumkerzen und es wird einen fast „deutsch“ geschmückten Weihnachtsbaum in Missoula geben.

Nicht alles, aber vieles ist doch anders als in Deutschland. Das fängt an bei den alltäglichen Kleinigkeiten. Der Uni, den Vorlesungen, dem Essen, Weihnachten… Die Duschen, Waschbecken, Heizungen, Möbel… Die Autos, Straßen, Ampeln und Verkehrsregeln… So durfte ich auch mit meinem Führerschein nur 3 Monate Autofahren und musste dann einen amerikanischen Führerschein machen. Ja, alles gar nicht so schlimm, einen schriftlichen Test und 5 Minuten Autofahren. Das Ganze hat mich 5,50 $ gekostet. Davon kann man in Deutschland nur träumen…
Das sind so die ersten Eindrücke die man hier gewinnt. Es ist schön aber anders.
Aber genau das macht es ja auch interessant!

Ich wünsch euch allen eine schöne Adventszeit!

Grüße aus dem verschneiten und kalten Missoula

Freitag, 27. November 2009

Missoula und Umgebung

Die Zeit vergeht so schnell...

Das Semster ist fast zu Ende und die Klausuren stehen vor der Tuer.
Doch es wird ja nicht nur studiert. Es gibt so viele Dinge zu tun. Die Exkursionen sind vorbei, es ist Winter, kalt und die Berge um Missoula sind alle voll mit Schee! Ich war viel wandern und klettern und hab die Umgebung von Missoula erkundet.

Es ging zum "M" am Mt. Sentinel hinter der Uni und weiter bis zum Gipfel. Wir haben den Sonnenuntergang ueber Missoula genossen und die Moeglichkeit einfach in 10 Minuten in den Bergen zu sein und von dem Verkehr und Laerm der Stadt nichts mehr mitzubekommen.

Es ging zum Flathead Lake vorbei an den Mission Mountains und dem Flathead Reservation. Die Mountain Range war voller Schnee und die Gipfel haben in der Sonne nur so "gestrahlt". Ich hab zum ersten Mal Buffalos gesehen und dann den Tag in der Sonne am See genossen. Das Wasser ist glasklar und blau.

In Idaho gibt es Thermalquellen, mitten im Wald an einer Lichtung. Warmes bis heisses Wasser kommt aus dem Felsen und wird in kleinen Pools aufgestaut.  Daneben fliesst ein Fluss vorbei mit kaltem Wasser und man kann sich die Pools je nach Wunsch mit heissem Wasser, kaltem oder warmen Wasser fuellen. Besonders abends ist es genial eine kleine Wanderung zu den Quellen zu starten und dann das warme Wasser fuer 2 Stunden geniessen bevor es wieder zurueck geht nach Missoula - einfach genial!

Klettern waren wir im Kootenai Canyon und letzte Woche am Devils Tower in Wyoming. Hier haben wir einen Stop eingelegt auf dem Weg nach Iowa! der Devils Tower ist ein beeidruckender ca. 200 m hoher Turm.
Jetzt noch ein bisschen Geologie zum Schluss!

Devils Tower rises above the surrounding grassland and Ponderosa pine forests like a rocky sentinel.
Most of the landscape surrounding Devils Tower is composed of sedimentary rocks. These are rocks which are formed from broken or dissolved fragments of other rocks and are usually deposited by water or wind. The oldest rocks visible in Devils Tower National Monument were laid down in a shallow sea during the Triassic time, 225 to 195 million years ago. This dark red sandstone and maroon siltstone, interbedded with shale, can be seen along the Belle Fourche River. Oxidation of iron minerals causes the redness of the rocks. This rock layer is known as the Spearfish formation. Above the Spearfish formation is a thin band of white gypsum. This layer was deposited during the Jurassic time, 195 to 136 million years ago. Gray-green shales (deposited in low-oxygen environments such as marshes) were interbedded with fine-grained sandstones, limestones, and sometimes thin beds of red mudstone. These compositions are composed of yellow fine-grained sandstone. Resistant to weathering, it forms the nearly vertical cliffs which encircle the Tower itself. Landforms are eroded and new sediments are deposited. About 65 million years ago, during the Tertiary time, pressures within the earth climaxed, uplifting the Rocky Mountains and the Black Hills. Molten magma welled up toward the surface of the earth, intruding into already-existing sedimentary rock layers.

The Devils Tower was formed by a igneous intrusion (the forcible entry of molten rock into or between other rock formations) of igneous material. Also, Geologists agree that Devils Tower must be an eroded remnant of a laccolith. A laccolith is a large mass of igneous rock which is intruded through sedimentary rock beds but does not actually reach the surface, producing a rounded bulge in the sedimentary layers above. In any case, geologists agree, the igneous material intruded and then cooled as phonolite porphyry, a light to dark-gray or greenish-gray igneous rock with conspicuous crystals of white feldspar. As the lava cooled, hexagonal (and sometimes 4-, 5-, and 7-sided) columns formed. As the columns continued to cool, vertical cracks developed as the columns shrank horizontally in volume.
Broken columns, boulders, small rocks, and stones lie at the base of the Tower, indicating that it was, at some time in the past, larger than it is today.

Donnerstag, 1. Oktober 2009

Exkursionen

Field Trips

Eine Menge Exkursionen habe ich nun schon hinter mir und nun ist auch erstmal gut. Zumindest fast. Es wird kälter und das campen im Schnee ist doch ein bisschen kalt.
Doch wir sind jede Woche einen Tag im Gelände um die Umgebung von Missoula zu erkunden.
- Bearmouth
- Blackfoot River Canyon
- Bitterroot valley
- Drummond area
- Bonner area
- Clark Fork River
Sedimente, Kalksteine, Basalt, Quarzit, Granit, Augengneis und viele andere Gesteine sind hier vertreten. Missoula liegt in einer großen geologischen Störung und ist von Falten, Synklinen und Antiklinen, umgeben. Die Daten aus dem Gelände – Streich- und Fallrichtung – werden dann gleich in der Uni weiterverarbeitet und in ein Stereonetz gepackt damit das ganze Gebiet analysiert werden kann.
Doch nicht nur Gesteine sind in dieser Gegend interessant, auch der Grundwasserspiegel wurde zu unserem Thema in der letzten Woche.
So verliert zum Beispiel der Clark Fork River Wasser auf seinem Weg durch die Rocky Mountains und der Bitterroot River gewinnt an Wasser. Der Grundwasserspiegel liegt hier ca. 3m über dem Fluss.


Meine letzte Exkursion im September ging zur Rocky Mountain Front in den Sun River Canyon. Es war ziemlich kalt aber einfach genial!
Eine sehr schöne Gegend und nicht zur Geologisch sehr interessant, auch das Wetter spielt hier verrückt und die Tierwelt ist so vielfältig wie nirgends in den Rocky Mountains.
Die Rocky Mountain Front besteht aus einer großen Störung. Einer Duplexstörung bei der  alte Gesteinsschichten über den jüngeren liegen. Die Schichten sind 6-mal übereinander gestapelt und bis zu 100 m dick. Sie sind nach Westen gekippt, teilweise sogar überkippt.

Gesteine, ihre Formen und Strukturen faszinieren mich immer mehr!

Bilder Field Trips
Bilder Sun River Canyon

Dienstag, 1. September 2009

Exkursion nach Billings

Billings

Am 26.08.2009 ging es los nach Billings.
6 Stunden im Auto sitzen…und wir sind doch erst in Zentral Montana!
Auf den Highways immer gerade aus und ab und an durch eine kleine Stadt und dann wieder gerade aus durch das Nichts, Berge und die Prärie.
Angekommen in Billings hat uns Jörn auf dem Campingplatz begrüßt mit vollem Tatendrang gleich noch loszuziehen um die ersten Sedimentschichten anzuschauen und zu bestimmen.
Billings ist die größte Stadt in Montana, hier ist es noch heißer und trockener!
Jörn hat sich hier die letzten 3 Jahre im Sommer aufgehalten und die Eagle Formation und ihre verschiedenen Sedimentschichen genau studiert. Er hat die Exkursion geleitet und am letzten Tag eine Präsentation vor 30 Geologen aus ganz Montana gehalten.

Wir haben uns 4 Tage dort aufgehalten und alle Schichten genau untersucht.
Den ersten Vormittag haben wir uns mit den Gesteinen aus dem Flussbett des Yellowstone River beschäftigt.


- ultra mafic,
- quarzite,
- felsic,
- intermediate,
- volcanics


Hier ein kleiner Exkursionsbericht der letzten Station in Billings.

The Late Cretaceous Eagle Sandstone outcrops in cliffs exposed around the city of Billings, Montana.  Twenty-four meters of well-exposed sandstone were measured at the top of west-facing cliffs at Phipps Municipal Park.  Sedimentary structures, fossils and ichnofossils, glauconite content, and unit thickness were documented using a tape measure and hand lenses.  A negligible structural tilt (<5°) was ignored.  The measured section was later viewed from below to note broad-scale features.

The basal three meters of the section has glauconitic, marine-burrowed, cm- to dm-interbedded silts and fine sands.  Sands toward the top show some hummocky cross-stratification (HCS).  These silty fine sands are interpreted as a lower-shoreface facies. 

A heavily burrowed sharp contact with woody lag deposits marks the beginning of the next section.  Medium-grain unburrowed low-glauconite trough cross-bedded sands fine slightly upward to meter seven, then transition in to glauconitic interbedded silts and fine sands showing some HCS reaching meter 8.5.  Trough cross-bedding is exposed only on a two-dimensional cliff face but evince a roughly and consistently easterly paleoflow direction.  This section is interpreted as a deepening-upward transition from a fluvial to a marine lower-shoreface setting.

The next section (8.5-17 meters) lies above a sharp incised contact and is a low-glauconite non-burrowed fining-upward medium sand with large (2-meter plus) cross-beds evincing easterly paleoflow direction.  When viewed from below, this prominent cliff-former is incised in to units beneath and contains east-dipping internal features interpreted here to be lateral accretion surfaces within a migrating channel point bar.

The contact with the next slope-forming section is obscured.  Centimeter-scale orange-stained interbedded fine sands, silts, and muds occur from 17 to 19 meters.  Weathered glauconite is inferred from the presence of orange sand grains, but this is uncertain.  No burrows or cross-bedding is observed, though a possible coal or black shale exists.  This grades upward in to burrowed, glauconitic, upward-fining silts and sands.

At 21 meters, a sharp basal contact leads to cm-layered fine to medium glauconitic burrowed sand with some HCS.  These sands continue to the top of the section, though the top 1.5 meters is interbedded with dm-scale beds of cm-layered trough cross-bedded sands showing a southeasterly flow-direction.

Bilder_Billings