Die Stadt war leer gefegt und in den Bars eine ruhige, seltsame Stimmung.
Doch letzte Woche hat es wieder angefangen in der Stadt zu leben. Die Studenten kommen zurück und heute ist es soweit, das nächste Semester beginnt.
Weihnachten war bunt und anders ...
Da in den Semesterferien und hier auch besonders im Winter nicht so viele Exkursionen sind kann ich euch in diesem Bericht auch nichts Neues von der Geologie in den Rocky Mountains erzählen. Doch ihr werden ganz bald wieder Berichte finden, denn im März geht es für 10 Tage nach New Mexiko. Außerdem soll es in den Yellowstone National Park gehen und im Sommer gibt es dann eine 4-wöchige Exkursion in der nähe von Dillon, Montana.
Es gibt aber immer etwas in Missoula oder in der Umgebung zu tun.
Wenn ich zurzeit nicht über Geologie schreiben kann, dann eben über Seattle und Canada und was man auf dem Weg dorthin alles sehen und erleben kann.
Die Fahrt nach Seattle dauert ca. 7-8 Stunden. Den ersten Stopp haben wir in Spokane gemacht, dort gibt es in der Innenstadt die Spokane falls anzuschauen. Eine Reihe von Wasserfällen die man über Brücken und Wege entlang des Flusses erkunden kann.
Danach ging es weiter durch die Rocky Mountains und ins Flachland in Washington.
Wenn man dann ca.100 mi (ca. 160km) von Seattle entfernt ist, werden die Straßen breiter und der zwei bis vierspurige Highway wird zu einer Art zehnspurigen Autobahn.
Ich hab zum ersten Mal das Gefühl gehabt ich bleibe lieber auf einer Spur und fahre einfach gerade aus ohne links und rechts zu schauen. Es hat funktioniert. Wir sind in Seattle angekommen. Wir haben uns dann gleich Seattle bei Nacht angeschaut und sind am nächsten Morgen los zum Kunstmuseum, dem berühmten Fischmarkt, dem ersten Starbucks Store, der Space Needle, dem Musikmuseum etc.
Die Hochhäuser sind einfach beeindruckend, die Spiegelungen in den großen Glasgebäuden zeigen verstecke Hochhäuser die man sonst nicht sehen würde…
Außerdem ging es von Seattle noch in den Olympic National Park und von dort weiter nach Victoria.
Es hat die ganze Zeit geregnet, die Straßen im National Park waren überflutet und gesperrt sodass wir nicht so weit in den Park fahren konnten, aber man hat auf jeden Fall den richtigen Eindruck davon bekommen.
Victoria ist vor allem für die Touristen gemacht. Ein Souvenir Shop nach dem anderen, und Silvester war eher ruhig und die Straßen leer.
Hatten ein bisschen mehr von den Kanadiern erwartet, doch es war schön!
Auch hier haben wir einen Tag das Touristenprogramm durchgezogen und sind dann aber den nächsten Tag an die Ostseite der Insel gelaufen und an der Küste zurück. Einfach genial!
Nach den paar Tagen in Canada ging es dann auch schon wieder zurück nach Missoula.
Für mich haben die Wintersession Kurse gleich montags angefangen und ich war nach ein paar Tage wieder in meinem Uni-Alltag.
Doch am Wochenende ging es trotzdem zum Schifahren in das Schigebiet hier in Missoula und die Woche darauf in eine kleine Hütte bei Lincoln für 3 Tage.
Wir hatten super Wetter und Pulverschnee! Waren 2 Tage mit Schneeschuhen unterwegs und einen Tag Langlaufen.
Ihr seht also, hier kann es einem nie langweilig werden. Heute hat es auch schon wieder geschneit und mich zieht es schon wieder in die Berge und in den Schnee!
Für alle die sich noch in dieser Woche für das Austauschprogramm Internation Field Geosciences bewerben und für die, die es vielleicht schon getan haben,
Ihr könnt euch darauf freuen! Es ist genial!
Weihnachten
Seattle-Canada
Schnee - Schifahren - Schneeschuhwandern - Langlaufen

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