Sonntag, 17. Oktober 2010

Reise durch Amerika

Drei Wochen ging es durch Amerika. Von Seattle sind wir in den Mt. Rainier National Park gefahren und weiter an die Küste. Wir sind die Westküste entlang auf Highway 101 und 1 bis nach San Francisco. Mit der Fähre ging es in die Stadt und mit dem Bus über die Golden Gate Bridge wieder zurück zum Campingplatz. Leider, wie so oft, war auch bei unserem Besuch die Brücke in Nebel gehüllt, aber trotzdem war es sehr beeindruckend.  Von San Francisco, ging es in den Yosemite National Park, über den Pass bis Mono Lake und durch die Wüste von Nevada. Bei strahlendem Wetter sind wir zum Half Dome gelaufen und haben uns natürlich den El Capitan angeschaut. Doch so schön die Berge auch waren,  das Highlight war der kleine Braunbär auf dem Campingplatz. Aber nicht nur das, auch ein großer (und wenn ich groß sage meine ich das auch so) Schwarzbär ist 3 Meter von uns über den Platz gelaufen.
In Nevada änderte sich die Gegend dann schlagartig und ich bin aus dem Staunen nicht mehr herausgekommen… Wüste und Sand und Berge und Kakteen – 12 Stunden fahren, durch NICHTS. Die Wolken haben ein fantastisches Bild geliefert und die Weite war einfach beeindruckend. Keine Minute der 12 Stunden war es langweilig. Ich hab einfach nur gesessen und aus dem Fenster geschaut. Die Straße führte ins Nichts und ging immer geradeaus. Es ging aus der Wüste heraus und nach Utah hinein. Wir sind druch den Zion und Bryce Canyon gewandert. Wieder eine komplett andere Landschaft. Rote Sandsteine begleiten uns am Wegrand bis wir endlich in die National Parks kamen. Durch die Canyons mit einem fantastischen Licht- und Farbenspiel. Die vielen rot und braun Töne haben den Ort unvergesslich gemacht. Sandformationen in allen Tönen und Fromen. Ich glaube, da könnte ich mich Jahre aufhalten und alles ganz genau erkunden ... Nach weitern 4 Tagen ging es nach Salt Lake City und weiter durch den Grand Teton National Park bis in den Yellowstone. Hier haben wir 3 geniale Tage zwischen blubberndem Schlamm und Wasser spuckenden Geysiren verbracht bis es dann wieder nach Missoula, Montana ging. Für mich war klar, die letzte Strecke fahre ich mit dem Wohnmobil. Über den Pass bei Butte und durch die Täler bis Missoula, meiner Heimat für 1 Jahr.
Es war eine geniale Reise mit vielen Erlebnissen!
Bilder sagen oft mehr als Worte und deshalb hab ich in diesem Ordner mehr Bilder zusammen gestellt als bei all den anderen Berichten. Viel Spaß beim Anschauen :)

Reise durch Amerika

Bilder

Hier ein paar Bilder von unserer Kanu-Exkursion am Missouri River und meinen ganzen Kletterausflügen in Montana.

Climbing in Montana
Kanu-Exkursion

Donnerstag, 14. Oktober 2010

Chinese Wall

In July 2010 I went with Erich for a hike to the Chinese Wall in the Bob Marshall Wilderness. The Chinese Wall is a thousand-foot-high scarp of limestone; it stretches unbroken for a dozen miles. This Wall is the most dramatic manifestation of the Continental Divide between Mexico and the Arctic Ocean. When I read a description about the Chinese Wall I knew that I want to go there to see this awesome impressive Wall.
Our experience started when we left Missoula with two heavy backpacks filled with a tent, sleeping pad, sleeping bag, food for 4 days and 2 people, cloth, water, a water filter, wine, a cooking stove and pods. After a 3 hour drive to the Sun River Trailhead was the first part. We spend a night there and in the next morning we started with our hike. The first day we hiked 11 miles and I was just so tired that I fall asleep soon. The landscape, mountains, rivers and hills were amazing and the feeling of freedom was everywhere around me.
We met 3 people the whole day, so we could enjoy a breath the nature … After a good meal in the evening we went to look for a good place for our bear bag. On our second day we went for another 9 miles uphill and we got to see the Chinese Wall after 6 miles for the first time. At this point my legs were tired and I was so tired that I couldn’t even enjoy the few. After a little break we went further to Cliff Mountain. The whole way I thought that the wall has to be around the next corner. I could see the mountains and I knew the wall has to be in front of me, but the forest got thicker and thicker, the trees higher and I got more disappointed and tired. When I reached the highest point at Cliff Mountain and I could see the whole wall in front of me all the power and energy came back and I was able to climb up higher to enjoy this amazing view. We made it, reached our destination and I was the happiest person on earth.
The whole 4 days we hiked 40 miles in total, we had 4 days, we were tired, happy and proud ...
Everyone who is in Montana right now should to this hike. It was the most amazing hike I ever did in my life.
For the first time I had the feeling that to me, real mountain wilderness has to be deep, vast, and soaked in at least the feeling that few or no other people have ever been where you are. The nature can be itself in the Bob Marshall Wilderness, the wildlife can live how they suppose to live and people are careful and respectful when they enter the “grizzly bear country”.

Chinese Wall

Dienstag, 20. Juli 2010

Sommer Camp in Dillon, Montana

Das Sommer Camp in Dillon, Montana war die beste Exkrusion die ich während meiner bisherigen Studienzeit hatte. Das sehr komplexe Kartiergebiet machte unseren Professoren teilweise noch zu schaffen und damit konnten wir als Studenten eigene Ideen und Ergebnisse preisgeben.
Sobald ich meine Karten und Legenden aus Amerika zugeschickt bekomme werde ich die Geologie und genauer beschreiben.
Bis dahin, viel Spaß mit den Bildern aus dem Gelände!

Sommer Camp

Samstag, 22. Mai 2010

Yellowstone

Das Semester ist vorbei, alle Klausuren geschafft und in 2 Stunden geht es los nach Dillon, Montana auf Exkursion. Ich werde dort die nächsten 4 Wochen in meinem kleinen Zelt verbringen und von morgens bis abends in den Rocky Mountains unterwegs sein.
Gestern bin ich aus meinem Apartment ausgezogen, hab meine Sachen gepackt und heute geht es los.
Letztes Wochenende hab ich noch im Yellowstone National Park verbracht. Einfach genial!
Super Wetter und als gerade als wir in den Park gefahren sind haben wir 2 Grizzlybären gesehen. Das war schon Wahnsinn!
Der Yellowstone ist der erste Nationalpark, wurde 1872 gegründet und ist mit 3,5 Millionen Besuchern der meistbesuchte Nationalpark in Nord Amerika.
Als ich dort ankam, ich konnte es einfach nicht glauben, es sprudelt und dampf überall, aus mehr als 200 Geysiren und über 10.000 heißen Quellen, Schlammlöchern und Fumerolen sprudelt es pausenlos. Es kam mir so vor, als würde die Erde atmen…
Hot Spots sind verantwortlich für das ganze Schauspiel. Sie sind verantwortlich für das Erhitzen von Wasser etc. unterhalb der Erdkruste. Der Vulkan unter dem Yellowstone bildet eine große Magmakammer mit heißer, flüssiger Magma. In den Geysiren manifestiert sich die Hitze des Erdinneren. Das Wasser wird in verzweigten Rissen und Spalten erhitzt und steigt dann wieder nach oben als heiße gleichmäßig fließende Quelle. Es ist einfach genial und unbeschreiblich.
Der berühmteste Geysir ist der Old Faithful, er produziert alle 90 Minuten eine Fontäne von heißem Dampf. Wir sind hier am Nachmittag angekommen und haben das Schauspiel von einem Aussichtspunkt angeschaut. Die Fontäne kann bis zu 60 m hoch sein. Es ging weiter zum Grand Canyon des Yellowstone Rivers und den Wasserfällen. Auf dem Rückweg sind wir in einen Schneesturm gekommen doch in dem Moment läuft ein Wolf neben uns an der Straße. Ich kann euch sagen, die sind so groß, ich war froh, dass ich im Auto war.
Abends ging es in heiße Quellen zum Baden und danach wurde noch ein großes Lagerfeuer gemacht. Am nächsten Morgen haben wir uns die Mammoth hotsprings angeschaut und alles was dazu gehört. Sprudelnde Löcher, Carbonat verkrustete Terrassen, dampfende Becken und gelbe Carbonat Hügel, wenn nicht sogar Berge. Wahnsinn und einfach unbeschreiblich. Aber ihr könnt euch alles auf den Bildern anschauen.
Der Yellowstone Park ist ein von vielen Erlebnissen die ich nie vergessen werde…


Yellowstone

Samstag, 17. April 2010

Die Zeit zwischen Silvester und Ostern

Hallo,


Nur ganz kurz... in der Zeit war eigentlich nicht viel los. Die Uni ist in 4 Wochen vorbei, dass heißt ich war mittem im Semester in dieser Zeit.
Die Wochenenden war ich dann Schi fahren oder klettern.
Schi fahren in Missoula's Schigebiet und an der Grenze zu Idaho im Schigebiet Lost Trail.
Klettern ging es an den Granitfels Spirerock bei Butte, Montana und in den Kootenai Canyon gleich hier in Missoula.
Um Missoula gibt es einfach immer viele Dinge zu entdecken...

Zwischen Silvester und Ostern

Sonntag, 4. April 2010

Spring Break Field Trip

Utah - Colorado - New Mexico - Wyoming - Montana

Endlich, es ging wieder auf Exkursion!
Samstagmorgen um 5:30 am war Treffpunkt vor dem Geo-Institut, das Gepäck kam auf den Truck von Tim und die Studenten wurden in 3 Kleinbussen und einem Auto verteilt.
Für den ersten Tag standen 15 Stunden Autofahrt auf dem Programm, Juhuuu!
Wir sind nach Green River in Utah gefahren um dort die erste Nacht in unseren Zelten zu verbringen. Viel Geologie gab es an dem Tag noch nicht. Am nächsten Morgen ging es dann gleich weiter. Der Plan war bis nach New Mexico zu kommen aber diesmal mit ein paar Stopps – daraus wurde leider nichts. Also, noch mal 12 Stunden Autofahrt und dann war es schon wieder dunkel als wir in New Mexico auf dem Campingplatz angekommen sind. Zelte aufbauen und im Dunkeln kochen und schnell ein Lagerfeuer damit wir nicht erfrieren.
Jeden Morgen waren die Zelte gefroren und tagsüber war es so warm, dass es hieß „don’t forget your suncream, sun glasses and enough to drink“!
Dachte mir  ich schreibe jetzt in Englisch weiter, da ja auch auf der Exkursion (fast) nur englisch gesprochen wurde.
So, we went to Utah and further to New Mexico where we spent 4 days. On the way back we went through Colorado, Wyoming and through Billings, Montana. All in all we covered 3,000 miles in eight days!!

Our first stop was Green River in Utah where we studied the Book Cliffs- Cretaceous Interior Seaway cliff forming sandstone similar to the sandstones (Eagle Formation) in Billings where I spent my first field trip in the United States last summer.
Our next stop was the Bandelier National Monument where we spent two days camping. We hiked through the Frijoles Canyon and down to Rio Grande. Along the trail we walked down through the sequence of different volcanic activities. Volcanic ash from different time periods and different directions are lying over each other and form the Frijoles Canyon. Rhyolitic Tuff in felsic colours above olivine basalt in greenish black and as we hiked further down red brown layered sediments appeared along the canyon. These sediments are formed through a lake a couple million years ago. This lake was formed several times through the different lava flows which stopped the river from flowing and a big lake rose.
We got a few hours to roam around the area (national monument) ourselves to experience the Pueblo history in the form of ancient cliff dwellings.

From Bandelier we went further south through the Rio Grande Rift where we got to hike down to the confluence of the Red River and the Rio Grande River. Two geologists from the USGS (US Geologic Survey) showed as two days the different kinds of volcanoes around the Rio Grande Rift and which kind of lava we can find in the rift. They also let us know more about their actual field experience and discoveries.
On this trip I got to know the next three IFG students from Missoula. They all come next semster to Potsdam and we will have the opportunity to study another year together. So, we started talking in German after a while and that's why I mentioned earlier that on the trip we alomost spoke only in English.

From here our journey started northwards towards Montana. We drove through the desert with a heavy snow storm and 10 miles we were in the middle of the best summer weather. The nights were bitterly cold and the days up to 30 °C. In Colorado we stopped off at the Great Sand Dunes National Park near Alamosa, here we got to see aeolian processes in action. All different kinds of sand dunes are formed in this area. We hiked the great sand dunes and got to experience hurricane wind speeds at the summit. But the most fun was to run down the sand dunes. I still have sand in my backpack but it was great! 
Our last stop was in Billings, Montana where Jörn told us more about his thesis work. Billings is surrounded by a big mass of sandstone which was formed by the change of regression and transgression from the sea level. We revisited some of the locations we saw last summer, I was impressed how much I still know about this area and how much I understood in my first week in the United States.

Know the semester is almost finished. I have the last exams in May and the last papers are due in 2 weeks. I am looking forward to spend 4 weeks after the semester in the field to map the area around Dillon, Montana. But I am also sad to leave Missoula and to know that the two semesters at the university are over. It is nice to spend more time in the United States for travelling and than, in August I will be back in Germany.
Also, ich werde mich ganz bald wieder melden und meine Abenteuer mit euch teilen. Mitte Mai geht es nach Dillon ins Gelände und ihr werdet immer aktuell mitbekommen was ich die 4 Wochen dort treibe. Wie die geologischen Karten entstehen und wie sie dann fertig aussehen.

Bis bald
Amelie

Bilder - Spring Break Field Trip